Jeden Morgen das Gleiche … ist das nicht langweilig?
Nein!
Nicht, wenn es das Richtige ist 😉
Wenn du jeden Morgen das Immergleiche tust und es dir Energie gibt, dann ist es keine Routine aus Pflicht – sondern ein Ankommen bei dir selbst.
Wozu eine Routine?
Kurz gesagt:
Eine Routine richtet dich aus auf den Tag, der vor dir liegt.
Routinen sind stille Helfer.
- Sie sparen Zeit.
- Sie sparen Energie.
- Und sie nehmen dir Entscheidungen ab.
Was früher To-Dos waren, wird mit der Zeit zur Gewohnheit.
Und plötzlich ist Raum da – für Dinge, die du „schon immer“ in dein Leben holen wolltest.
Richtig eingesetzt geben Routinen deinem Alltag eine unsichtbare Struktur.
Keine starre.
Sondern eine, die trägt.
Sie schenken Sicherheit.
Und sie erlauben dir, in bestimmten Momenten auf Autopilot zu sein – ohne dich zu verlieren.
Routinen sind nichts für Faule
Manche sagen, Routinen seien etwas für Faule, weil man nicht mehr überlegen muss.
Ich sehe das anders.
Routinen sind eine Form der Selbstfürsorge.
Sie schützen deine Energie, indem sie dir genau eines ersparen:
immer wieder neu entscheiden zu müssen:
- Was jetzt?
- Wie jetzt?
- Mit wem?
- In welcher Reihenfolge?
Vielleicht hast du schon gehört dass manche sehr erfolgreiche Menschen sogar ihre Kleidung vereinfachen – nicht aus Stil-Losigkeit, sondern um ihre Entscheidungskraft nicht an Kleinigkeiten zu verlieren.
Eine Routine tut genau das.
Sie reduziert Entscheidungsmüdigkeit.
Und wozu eine Morgenroutine?
Deine Morgenroutine strukturiert einerseits deinen Start in den Tag.
Du brauchst nicht lange überlegen, was als Nächstes kommt – dein Morgen entfaltet sich Schritt für Schritt.
Das bedeutet: du triffst nicht gleich die ersten 100 Entscheidungen, bevor du das Haus verlässt.
💎Kleine Reflexion:
Gehe einmal gedanklich durch, was du alles entscheidest, vom Aufwachen bis zum Gehen.
Das beginnt schon bei:
- drehe ich mich nochmal im Bett um?
- schlafe ich weiter?
- drehe ich den Wecker ab?
Und als ehemaliger Morgenmuffel kann ich dir sagen:
Das kostet Energie, mehr als man glaubt.
Eine Morgenroutine nimmt dir einen Teil dieser Entscheidungen ab – und schenkt dir dadurch Ruhe.
Dein Tag ist eine kleine Reise.
Ich sehe jeden Tag wie eine kleine Reise.
Und jede Reise beginnt mit einer Vorbereitung.
Meist braucht es:
- ein Ziel – wo möchtest du ankommen?
- eine grobe Route: wie willst du gehen?
- ein Transportmittel – wie kommst du von Morgen zu Abend?
- ein Gefühl dafür, was dich unterwegs erwartet – gibt es wichtige Stopps auf dem Weg, also Termine?
- und das, was du mitnehmen möchtest.
Don’t get me wrong – natürlich kann man auch einfach losgehen.
Raus, ohne Plan, ohne Richtung, treiben lassen.
Manchmal ist genau das richtig.
Doch im Alltag hilft eine bewusste Vorbereitung – besonders dann, wenn dein Leben nicht jeden Tag gleich aussieht.
Deine Morgenroutine darf individuell sein
So wie jeder Mensch anders reist, so startet auch jeder anders in den Tag.
Deine Rahmenbedingungen sind deine.
Dein Rhythmus ist deiner.
Und auch dein Tag kann sich verändern – im Wochenrhythmus, im Lebensrhythmus.
Eine Morgenroutine ist kein starres Konzept.
Sie ist eine Einladung, dich bewusst auszurichten.
Nicht perfekt.
Nicht jeden Tag gleich.
Aber stimmig.
Eine Morgenroutine ist kein Ziel
Sie ist eine Beziehung – zu dir selbst.
Im nächsten Beitrag geht es darum, wie du deine ganz eigene Morgenroutine findest – passend zu deinem Alltag, deinem Rhythmus und deiner Energie.
Oder lies gerne hier Warum ich meine Morgenroutine liebe